Die Mineralienklassen

Steine bestehen aus Mineralstoffen, Spurenelementen und Metallen, und diese Stoffe können beim heiltherapeutischen Einsatz entscheidend sein.


Mineralien bestehen in der Regel aus zwei Komponenten, aus einem metallischen und einem nichtmetallischen Anteil. Diese Eigenschaften bestimmen maßgeblich auch die Heilwirkung eines Minerals. Der nichtmetallische Anteil legt seine Grundeigenschaften fest, während der metallische Teil individuelle Variationen hervorbringt. Bei allen Mineralien, die den gleichen nichtmetallischen Anteil enthalten, zeigen sich Gemeinsamkeiten. In der chemischen Formel stehen die nichtmetallischen Komponenten hinten.

Die Metalle des Minerals unterscheiden die verschiedenen Ausprägungen der Grundeigenschaften, das Individuelle, voneinander. Die Mineralstoffe sind es auch meist, die den Steinen ihre schöne Farbe und auch die vielen Farbvarianten verleihen.

Nichtmetalle sind unter anderem Chlor, Fluor, Sauerstoff, Schwefel (als Sulfid und Sulfat), Silizium = Halbmetall (als Silikat), Kohlenstoff und Phosphor.
Zu den Metallen gehören Aluminium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Silber oder Zinn.




Die Mineralienklassen 


verborgene Qualitäten, Motive und Handeln

Wir unterscheiden acht Mineralienklassen mit nicht metallischen Anteilen:




1. Natürliche Elemente     
 

  Diamant


Besteht nur aus einem einzigen Element: Graphit, Diamant, Schwefel usw.



2. Sulfide        
  

  Markasit


Schwefel: meist undurchsichtig, metallischer Glanz, Antiomit, Boji`s, Chalkopyrit, Markasit, Pyrit usw.



3. Halogenide   
   

  Halit


Elemente Fluor, Chlor, Brom. Jod: Transparente Mineralien, Fluorit, Steinsalz



4. Oxide           

  Tigereisen


Sauerstoff: Hämatit, Magnetit, Tigereisen, Alexandrit, Chrysoberyll, Spinell,
die Korund-Gruppe mit Rubin und Saphir

Kristallquarze: Amethyst, Bergkristall, Citrin, rauchquarz, Rutilquarz und Turmalinquarz

derbe Quarze: Aaventurin, Baumquarz, Blauquarz, Prasem, Rosenquarz, Falkenauge und Tigerauge

faserige Quarze: Calcedon, Chrysopras, Karneol, Heliotrop, Mosachat, Onyx, Sardonyx, verst. Holz

körnige Quarze: Jaspis, Mookait, Achate, die verschiedene Quarze in Lagen in sich vereint.



5. Carbonate      
 

  Azurit


Kohlenstoff: Calcit, Aragonit, Azurit, Magnestit, Malachit, Rhodochrosit, usw.



6. Sulfate       
   

  Gipskristall


Schwefelsäure: Angelit, Coelestin, Gips – Marienglas oder Selinit



7. Phosphate    
  

  Apatit blau


Phosphorsäure Apatit, Türkis, Variszit, Vivianit, usw.



8. Silikate      
    

Abkömmlinge der Kieselsäure, mit vielseitigen Strukturen: Unterteilung in 6 Kristallgitter:


Inselsilikate

  Dumortierit


Kompakt mit großer Dichte: Andalusit, Disthen, Dumortierit, Granate, Peridot, Topas, Zirkon usw.


Gruppensilikate

 

  Thulit roter Zoisit


Epidot, Prehnit, Vesuvian (Idokras), Tansanit, Thulit und Zoisit


Ringsilikate mit Säulenstruktur

  Beryll


Aquamarin, Beryll, Morganit, Smaragd, Iolith, Dioptas und Turmaline


Ringsilikate mit Schwammstruktur

  Sugolith

Chrysokoll und Sugilith


Kettensilikate

  Goldberyll


Aktinolith, Nephrit, Bronzit, Diopsid, Jadeit, Hiddenit, Kunzit, Thodonit usw.


Schichtsilikate

  Lepidolith Rohstein


Apophyllit, Biotit, Charoit, Fuchsit, Lepidolith, Serpentin usw.


Gerüstsilikate

  Mondstein


sehr komplexe Gitterstruktur, mit weiteren Mineralstoffen





undurchsichtig = absorbierend:
Amazonit (Feldspat-Familie), Lapislazuli und Sodalith.

transparent = Teil-Absorptionen und Lichtreflektionen:
Goldorthoklas, Labradorit, Mondstein, Sonnenstein